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4 Fragen - 4 Antworten

Interview Funkhaus Rosenheim mit Josef Fortner

1.    Die Standortattraktivität spielt für die Wirtschaft im Landkreis Rosenheim eine große Rolle: Was wollen Sie unternehmen, um den Landkreis Rosenheim für Unternehmen künftig noch attraktiver zu machen?
JF:  Unsere Region ist schon lange am Wachsen und nach meinem Verständnis und dem der ÖDP an seine Grenzen angelangt. Wir müssen den nun hohen Bestand an Infrastruktur qualitativ sanieren. Für Bildung wird in unsere weiterführenden Landkreis-Schulen laufend investiert - Was ich sehr begrüße. So kann der hohe Standard an Fachpersonal für die Unternehmen erbracht und damit die Arbeitsplätze und Lebensqualität in unserer Region erhalten werden. 
2.    Die Situation der RoMed-Kliniken ist ein zentrales Thema in Stadt und Landkreis Rosenheim. Was wollen Sie als Landrätin bzw. Landrat zur künftigen Sicherung aller Klinikstandorte beitragen?
JF:  Mir ist es ein Anliegen, dass die 4 Standorte als Notfall- und Behandlungshäuser erhalten bleiben um für die Patienten die kurzen Wege zu behalten. Ein Defizit des Klinikverbunds ist seit Corona aufgelaufen und wird von Stadt- und Kreisräten getragen. Eine bessere Auslastung, Spezialisierung der Standorte und eine Optimierung bei den Ausgaben wird für einen ausgeglichenen Haushalt sorgen. Zum anderen ist der Bundesgesundheitsminister gefordert, dass die Leistungen die Kliniken erbringen auch entsprechend vergütet werden.
3.    Eines der drängendsten Probleme unserer Zeit ist der Klimawandel. Welche Möglichkeiten sehen Sie, dass der Landkreis Rosenheim möglichst schnell klimaneutral wird.
JF: Problematisch im Sinne des Klimaschutzes ist der ständige Flächenverbrauch an freier Fläche für Verkehr und Siedlung im Landkreis und die Trockenlegung von Mooren und Auen. Generell gilt es Flächen zu schonen oder wieder zu renaturieren. Deshalb trete ich und die ÖDP für maßvollen Ausbau beim Brennerzulauf auf der Bestandstrasse ein. Bei der A8 fordere ich einen Bestandsausbau mit Anbau von Standspuren, dazu Lärmschutz und Tempolimit wie in Österreich. Dies wäre für den Verkehr absolut ausreichend aber für Klima und unsere Landschaft zukunftsfähig. 
4.    Wie wollen Sie dem Landkreis Rosenheim in den nächsten sechs Jahren Ihren Stempel aufdrücken? Wo liegen die Schwerpunkte ihrer künftigen Arbeit als Landrätin bzw. Landrat?
JF: Ich will den Landkreis und die Natur lebenswert erhalten, dafür den ÖPNV verbessern, um Mobilität sozial und ökologisch, ohne weiteren Straßenbau zu schaffen. Im Landkreis sollten werktags von 6-22 Uhr mindestens stündlich Fahrten angeboten werden. Zusätzliche Linien, Nachtlinien oder Sonntagsfahrten sollten mit Rufbussen gefahren werden. Ich setze mich auch für eine größere Rosenheim MVV-Zone RO-plus ein, damit Einzeltickets nach Rosenheim von Umlandgemeinden günstiger werden und so den Umstieg von Pkw in den ÖPNV zu fördern und auch Rosenheim von Verkehr zu entlasten.  

Die Fragen stellte Christoph Grabner.

ÖDP-Landratskandidat beim DGB

Soziale Gerechtigkeit ist eine Kernforderung auch der ÖDP

Im Spielformat "1, 2 oder 3", bekannt aus dem ZDF, gestaltete der DGB seine Diskussion mit den Landratskandidaten und Landratskandidatinnen 

Unsere Ziele - unser Team

8 klare Statements und 70 engagierte Ökodemokraten und parteifreie Umweltschützer

Klicken Sie auf den Flyer und erfahren Sie mehr über Kandidat:innen und unsere Ziele.

 

Spitzenkandidaten gekürt

Josef Fortner tritt als Landratskandidat an

Der Landratskandidat und Kreisrat Josef Fortner, ÖDP, ist seit über 20 Jahren in Umweltvereinen aktiv. Sein Hauptanliegen ist eine zukunftsfähige Verkehrspolitik ohne viel Flächenverbrauch wie beim Brenner-Nordzulauf und bei der A8 sowie der Einsatz erneuerbarer Energien. Seit 2014 vertritt der Diplomingenieur aus Rohrdorf neben Ludwig Maier und Sebastian Hamberger die ÖDP im Kreistag. Sein  Antrag  aus dem Jahr 2021 für ein Photovoltaikdach auf dem Landratsamt im Zuge der Sanierung wurde angenommen. "Derzeit beschäftigt uns Kreisräte vor allem das hohe Defizit der RoMed-Kliniken. Die Schulden des Landkreises sollten dabei nicht weiter wachsen", fügte er hinzu.
Der Listenzweite, Ludwig. Maier, war lange Bio-Nebenerwerbslandwirt in Soyen, bevor er den Hof an seinen Sohn übergab und bis zu seinem Ruhestand auch mit der Pflege der Atteler Heimbe-wohner betraut. Derzeit ist er Mitglied im Schulausschuss des Landkreises und in der Steuerungs-gruppe für Menschen mit Behinderung. Wichtig sind ihm u.a. soziale Themen wie die Bildung der Jugendlichen und das Anliegen, "die RoMed-Kliniken wieder ins Lot zu bringen."

Die ersten 7 Plätze der Liste wurden einzeln gewählt: Die Aiblinger Stadträtin Anna Maria Kirsch kam auf Platz 3, der Pruttinger Gemeinderat und Lehrer Markus Schäffner, parteifrei, auf Platz 4, Walter Liehmann. Religionslehrer und Wildnispädagoge, Bad Endorf auf Platz 5, Thomas Unger, Leiter eines Jugendgästehauses, parteifrei, Brannenburg, auf Platz 6 und Christine Mehlo-Plath, Sprecherin des BAK Gesundheit der ÖDP und Gesundheitsberaterin aus Bruckmühl auf Platz 7. Kreisvorsitzende Mehlo-Plath bedankte sich jeweils mit einem kleinen Geschenk bei den anwesenden Kreisräten  Fortner und Maier sowie bei den ÖDP-Stadträten Christian Flemisch, Wasserburg, undAnna Maria Kirsch, Bad Aibling, für deren bisherige Arbeit. (Kreisrat Sebastian Hamberger war verhindert und tritt nach 24 Jahren Kreistagstätigkeit nicht mehr an.)
 

Kandidatenaufstellung Teil 2 für die Kreistagswahl

Bei der letzten Aufstellungsversammlung ist bei der Blockwahl (Listenplätze 8 bis 70) ein Fehler unterlaufen. Dieser Teil und die Wahl der Ersatzmitglieder muss wiederholt werden. ÖDP und die Wählergruppe Parteifreie Umweltschützer landen ihre Mitglieder bzw. Anhänger daher zur zweiten gemeinsamen Aufstellungsversammlung ein: am Freitag, den 5.12.25 um 19 Uhr ins Gasthaus Zum Santa, Max-Josefs-Platz 20, Rosenheim.

Landrats- und Kreistagswahl Rosenheim

Aufstellungsversammlung am Montag, 27.10.

Die ÖDP und die Wählergruppe Parteifreie Umweltschützer laden ihre Mitglieder bzw. Anhänger zu einer gemeinsamen Versammlung zur Aufstellung des/der Landratskandidaten/in und der Kreistagsliste für die Kommunalwahl 2026 ein. Die Versammlung findet am 27.10. 2025 um 19:30 Uhr im Gasthaus Höhensteiger, Westerndorfer Str.101 in Rosenheim statt.