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Pressemitteilung

Politischer Aschermittwoch der ÖDP Kreisverband Rosenheim 2024

Der Brennernordzulauf war Hauptthema bei der ÖDP. Dazu passte der Veranstaltungsort in Leonhardspfunzen bei Schloßberg, wo auch die neue Eisenbahnbrücke über den Inn geplant ist.

Auf dem Foto von links nach rechts: Mehlo-Plath, Rosi Reindl, Lothar Thaler, Josef Fortner

Auf dem Foto von links nach rechts: Mehlo-Plath, Rosi Reindl, Lothar Thaler, Josef Fortner

Lothar Thaler vom Brennerdialog Rosenheimer Land informierte die Zuhörer über die Trassenführung und wies darauf hin, "dass die Kosten der Neubauvariante bereits jetzt auf 10 Mrd geschätzt werden. Für die Bestandsvariante rechnet man nur mit 2 Mrd. Euro. Sie wäre nicht nur viel günstiger, sondern auch naturschonender und schneller umzusetzen. Der Bundesrechnungshof habe bereits die Unterlagen zur Prüfung angemahnt, jedoch von der DB immer noch nichts erhalten. Thaler berichtete, dass man Anfang des Jahres allen Bundestagsabgeordneten Informationsmaterial über die Bestandsvariante zukommen hat lassen. Kreisrat Josef Fortner dankte für den Vortrag und betonte, dass sich die ÖDP schon immer wachstumskritisch positioniert und für die Bestandsvariante eingesetzt habe.

Christine Mehlo-Plath, stellvertretende ÖDP-Kreisvorsitzende aus Bruckmühl leitet derzeit den Arbeitskreis Gesundheit in der ÖDP, wo sich die Gesundheitsberaterin für ein komplementäres Gesundheitssystem mit mehr Gewicht von Naturheilkunde und Vorsorge einsetzt. Sie kandidiert auf der Liste der ÖDP zur Europawahl. Bei der letzten Europawahl erreichte die ÖDP in Bayern 3 %. "Da es keine Prozenthürde gibt, haben wir gute Chancen, wieder ins EU-Parlament einzuziehen“, sagte sie.. Dr. Michael Stöhr aus München belegt den aussichtsreichen zweiten Platz hinter der Europaabgeordneten Manuela Ripa aus dem Saarland. "In Brüssel werden viele Verbraucherschutz-und Umweltgesetze beschlossen“, betonte Mehlo-Plath. „Es braucht dringender als je eine glaubwürdige Naturschutzpartei wie die ÖDP ohne Abhängigkeit von Konzernen und Verbänden.“

Rosi Reindl vom Arbeitskreis Gentechnik der ÖDP informierte über den letzten Beschluss der EU und kritisierte, dass die meisten CSU-Abgeordneteder der Zulassung der neuen Gentechnik ohne Kennzeichnung zustimmten, "obwohl im bayerischen Naturschutzgesetz steht., dass der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in Bayern verboten ist.“. Auch die Haltung der Grünen sei hier nicht eindeutig.

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