Pressemitteilung
Rosenheim hat ein Kippenproblem
Die ÖDP startete letztes Wochenende in der Rosenheimer Fußgängerzone eine Aufklärungsaktion zu den Zigarettenkippen.
Für ein sauberes Rosenheim - Ergebnis der Zigarettenkippen-Sammlung in der Fußgängerzone
„Nur eine Kippe kann bis zu einen Kubikmeter Wasser verunreinigen“, sagte Johann Hechenthaler, der Rosenheimer Spitzenkandidat der ÖDP. „Und besonders Wasserlebewesen werden durch Bestandteile wie Schwermetalle und Nikotin geschädigt. In der Stadt liegen viel zuviele Kippen am Boden herum, die bei Regen in die Kanalisation, ins Grundwasser oder in die Bäche gespült werden.“ Als einen Grund für die vielen weggeworfenen Kippen vermutet die ÖDP die wenigen Aschenbecher, die zudem schwer erkennbar in die Abfalleimer eingebaut wurden.“ Über ein Flugblatt klärt die ÖDP derzeit die Bevölkerung auf und fordert darin auch die Stadt auf, durch Aufklärung und besser sichtbare Aschenbecher mehr gegen das Kippenproblem zu tun. „Wir können uns vorstellen, dass die Aschenbecher außen an den Abfalleimern aufgehängt und farblich besser kenntlich gemacht werden.“ Dies wird einer meiner ersten Anträge im Stadtrat sein, so Hechenthaler. Zudem brauche es dringend mehr Aufklärung über die Umweltbelastung durch Zigarettenkippen, die unter anderem auch die Belastung mit Mikroplastik erhöhen. Jeder Passant, der einen halben Pappbecher Kippen einzusammelt, erhält am ÖDP-Infostand ein Stück Seife als Belohnung. Dorothea Hitzler, die selber freiwillig und regelmäßig Kippen sammelt, ergänzt: „In wenigen Minuten habe ich hier locker 15 Stummel beisammen.“ Kommenden Samstag will die ÖDP die Aktion auf dem Max-Josefs-Platz fortsetzen.

