Schluss mit den Kippen - Sammelaktion am 28.2 in der Fußgängerzone Rosenheim
Ab 15 eingesammelten Zigarettenkippen gibt es ein kleines Dankeschön am ÖDP-Stand - Handschuhe und Spieße werden gestellt
Nicht nur aus optischen Gründen will die ÖDP die überall herumliegenden Zigarettenkippen aus dem Stadtbild Rosenheims verbannen, sondern vor allem, um Grundwasser und Umwelt vor giftigen Stoffen zu bewahren.
Wie es in einer Verlautbarung des Schweizerischen Zentrums für angewandte Ökotoxikologie aus dem Jahre 2019 heißt, ist besonders das freigesetzte Nikotin aus den Kippen gefährlich:
"Jede Zigarettenkippe im Gewässer verschmutzt durch schädliche Nikotinkonzentrationen potentiell einen Kubikmeter Wasser. Zigarettenkippen werden kontinuierlich in die Umwelt eingebracht und sammeln sich überall dort an, wo sie nicht regelmässig entfernt werden. Bei Regenereignissen nach längeren Trockenperioden können so besonders in kleinen städtischen Gewässern bedenkliche Nikotinkonzentrationen erreicht werden."
Von Dorothea Hitzler aus Rosenheim, selber aktive Kippensammlerin,stammt die Idee: " Als ersten Schritt ermuntern wir am kommenden Samstag die Passanten in der Fußgängerzone, gegen eine kleine Belohnung wenigstens 15 Kippen zu sammeln. Wir sind sicher, dass man in Windeseile die geforderte Anzahl beisammen hat. Natürlich verteilen wir neben einem kleinen Geschenk auch die nötige Information." Johann Hechenthaler, Listenführer der ÖDP-Stadtratsliste, ergänzt. "Auch ich und meine Mitstreiter stehen voll hinter der Aktion. Letztlich wollen wir durch einen Stadtratsantrag erreichen, dass ausreichend Aschenbecher in der Fußgängerzone und in den Parks zur Verfügung gestellt weden. Diese müssten dann auch farblich besser gekennzeichnet und regelmäßig geleert werden.
Laut der schweizer Studie ist aber nicht nur die Abfallmenge ein Problem: "Zum einen bestehen die Filter in den Zigarettenstummeln aus Kunststoff und sind kaum biologisch abbaubar, tragen also zur Umweltverschmutzung mit Plastik und Mikroplastik bei. Zigarettenkippen enthalten ausserdem zahlreiche giftige Chemikalien, die so in die Umwelt gelangen. Untersuchungen haben gezeigt, dass schädliche Chemikalien, die aus Kippen ausgewaschen werden, für Wasserorganismen akut giftig sein können".
Kleine Behälter sowie Handschuhe und Spieße zum Kippensammeln sind am Samstag, 28.2. ab 11 Uhr am ÖDP-Infostand vor der Münchner Str. 9a, Nähe Karstadt, erhältlich.
"Solche Aktionen können jedoch nur ein Anfang sein, meint ÖDP-Kreisvorsitzende Christine Mehlo-Plath: Letzlich braucht es eine ständige Aufklärung und Bewußtseinsbildung für dieses Umweltproblem."
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