Pop-up-Radwege auch in Rosenheim!

In einem Brief an die Stadt Rosenheim bittet der ÖDP Kreisverband darum mehr Radspuren zu schaffen, da wegen des Coronavirus wesentlich mehr per Rad oder zu Fuß unterwegs sind; vorhandene Radwege reichen nicht und der notwendige Abstand zueinander könne besser eingehalten werden.

Seit Verhängung der Ausgangsbeschränkungen gingen der motorisierte Individualverkehr und die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel stark zurück. Die Menschen in Rosenheim fahren dagegen immer mehr Rad oder gehen zu Fuß. Häufig lässt sich aber wegen der (sehr) engen Fuß- und Radwege der notwendige Abstand nicht einhalten, deshalb hat die ÖDP der Stadt Rosenheim folgende Punkte vorgeschlagen:

1. Prüfung und, wo möglich, Ausweisung von Einbahnregelungen bei vorhandenen beidseitigen Fahrmöglichkeiten auf sehr engen (Fuß- und) Radwegen für Radfahrer.

2. Bei einseitigen, zu schmalen (benutzungspflichtigen) Radwegen soll ein Ausweichen auf die Straße ermöglicht werden. Dies kann zum Beispiel durch die Schaffung provisorischer Schutz- oder Radfahrstreifen, durch temporäre Markierungen und Barken auf den Straßen (Pop-up-Radwege) umgesetzt werden.

3. Überprüfung ob die vorgeschlagenen, kurzfristig realisierbaren Maßnahmen vom Radentscheid Team bereits jetzt, auch zur Einhaltung des Abstandsgebots, vorgezogen oder zumindest provisorisch umgesetzt werden können.

Die Möglichkeit im täglichen Fuß- und Radverkehr die im Moment wirksamste Maßnahme, mindestens 1,5 m Abstand zu halten, auch umsetzen zu können, ist ein wichtiger Beitrag zur Eindämmung der Corona Pandemie.

Wir hoffen daher auf die Umsetzung dieser Maßnahmen, um die Rosenheimer Bürgerinnen und Bürger auf ihren notwendigen Wegen zu Fuß oder per Fahrrad besser zu schützen.


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