ÖDP zeigt Film über Machenschaften der Mobilfunk-Lobby

„Die Wahrheit über die Gesundheitsgefahren beim Mobilfunk hat zwei mächtige Gegner“: Dies sind auf der einen Seite die einflussreichen US-amerikanischen Handy-Hersteller und Mobilfunkbetreiber, die unabhängige Wissenschaftler extrem unter Druck setzen und somit eine unabhängige Forschung bzw. deren Veröffentlichung massiv behindern. Auf der anderen Seite sind dies aber auch die Nutzer, die in ihrer Mehrheit die Gefahren nicht wahrhaben wollen, dabei vor allem die Vorteile des Mobilfunks sehen und ihre exzessive Nutzung nicht einschränken möchten. Dies war eine der Aussagen des 90minütigen Films „Thank you for calling“, den die ÖDP Mangfalltal in Bruckmühl zeigte. Es wurde deutlich, wie groß die Problematik ist.

Christine Mehlo-Plath, Bruckmühler Kreisrätin der ÖDP, betonte, dass die Ökodemokraten im Gegensatz zu den Grünen schon seit Anfang an die hohen deutschen Strahlenschutz-Grenzwerte beim Mobilfunk kritisieren, da hierbei nur die Wärmewirkung der Funkstrahlen Beachtung findet, nicht aber die elektromagnetische Pulsung der Funkwellen, die die Körperzellen direkt schädigen können bis hin zu DNA-Schäden. Auch dies zeigte der Film: In kleine Kinderköpfe dringen die Strahlen von Smartphones besonders weit vor, da sie dünnere Schädelknochen haben. Kinder unter 11 Jahren sollten am besten gar kein Handy nutzen, wie auch der Präsident des Berufsverbands der Kinderärzte fordert. W-LAN an Schulen ist für die Kommunalpolitikerin Mehlo-Plath ebenso ein Dorn im Auge." Da die Digitalisierung der Schulen aber kaum noch aufzuhalten ist, setzen wir uns für Glasfaser und Kabel- oder Licht-Übertragung ein", sagte sie. Letzteres sei zwar etwas teurer, funktioniere aber ebenso.

"Die geplante Einführung von 5 G muss verhindert werden, da sie ein Vielfaches an Strahlenbelastung für Mensch, Tier und Umwelt bringt und den Energieverbrauch wesentlich erhöht", forderte Mehlo-Plath.. Die Gemeinden spielen hierbei eine wichtige Rolle. Die ÖDP beteiligt sich daher federführend an vielen Bürgerinitiativen vor Ort und hat dabei auch ihren Europaabgeordneten Prof. Dr. Klaus Buchner aus München als Vorkämpfer gegen 5 G an der Seite. Klaus Buchner wird am 24. Januar nächsten Jahres in Bad Aibling über dieses Thema referieren.


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