ÖDP-Kreisräte wollen Sport-Hallenbad für den westlichen Landkreis unterstützen

Derzeit erhalten Schulkinder im westlichen Landkreis Rosenheim keinen regulären Schwimmunterricht und die Mitglieder der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) müssen teilweise bis Bad Endorf zum Training fahren. Um diesen Missstand zu ändern, setzt sich die ÖDP auf Initiative von Kreisrätin Christine Mehlo-Plath für den Neubau eines Sporthallenbades in Bad Aibling ein.

Die Finanzierungslücke von bis zu. 3 Mio. solle vom Landkreis innerhalb der nächsten drei Jahre geschlossen werden", wird in dem Kreistagsantrag der ÖDP-Kreisräte gefordert. Zwei Bedingungen für den Zuschuss stellen die Ökodemokraten jedoch: eine regenerative Energieversorgung und die Überlassung des Sportbades für den schulischen Schwimmunterricht bis 16 Uhr während der Schultage. Am 5. November soll nun dieses Anliegen erstmals im Kreisausschuss abgestimmt werden.

Nach Angaben des Vereins Sportbad Bad Aibling nutzen 85 % der Landkreisschulen den Schwimmunterricht. Das Angebot an Hallenschwimmbädern für die Allgemeinheit ist dabei äußerst gering und das Schwimmbad in Rosenheim ist häufig überfüllt. Es gibt im Einzugsbereich Bad Aibling keine vernünftige Alternative. Bad Aibling hat das größte Schulzentrum im Landkreis mit 3 weiterführenden Schulen, einer Berufsschule und einer Förderschule. Zwei weiterführende Schulen befinden sich im Nachbarort Bruckmühl.

Der Stadtrat Bad Aibling hatte sich am 27.2.19 einstimmig für den Bau des Hallenbades entschieden. Mittlerweile wurde hierzu auch eine Petition erfolgreich abgeschlossen, die von der DLRG-Bad Aibling unterstützt wurde. Ein positiver Kreistagsbeschluss könnte die Realisierung des Hallenbades nun um einiges beschleunigen, hofft Kreisrätin Mehlo-Plath aus Bruckmühl.

Den Wortlaut des Antrags finden Sie hier.


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