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Artenschutzbegehren: Die ÖDP will jetzt auch den Landkreis in die Pflicht nehmen

Bis 2030 wollen die Kreisräte der ÖDP einen Anteil von mindestens 30 % Bioanteil bei der Verpflegung in Landkreisschulen und -einrichtungen erreichen.

Als Zwischenschritt soll dieser Anteil bis 2025 mindestens 20 % betragen.

Durch diese Vorgabe wollen die Ökodemokraten das Ziel des Artenschutz-volksbegehrens von mindestens 30 % Biolandwirtschaft in Bayern Bis 2030 unterstützen und dadurch auch die kommunale Verantwortung betonen. "Denn in einem Punkt haben die Landwirte mit ihrer Kritik sicher recht", meinen Josef Fortner, Sebastian Hamberger und Christine Mehlo-Plath, auch Kommunen und Verbraucher sollten ihren Teil der Verantwortung für den Artenschutz übernehmen. Regionalität allein reiche für den Artenschutz nicht aus, da das Insektensterben in erster Linie mit Pestizideinsatz und gebeiztem Saatgut zu tun habe, die beim Bioanbau verboten sind.

In einem zweiten Punkt fordern die ÖDP-Kreisräte, dass bei allen Neuverpachtungen der Ökolandbau zur Auflage gemacht wird.


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