Saubere Luft für alle

Christine Zeuß

 

Ende Januar 2018 ging durch die Medien, dass eine Lobbygruppe, die von den drei größten deutschen Autobauern finanziert wurde, Affen den Auspuffgasen eines mit manipulierter Abgastechnik ausgestatteten VW Beetles ausgesetzt hatte. Ein solches Vorgehen ist zutiefst verabscheuenswert.

 

Ebenso wenig hinnehmbar ist es, dass Autos weiterhin unsere Luft im bisherigen Maß mit Stickoxiden und Feinstaub belasten.

 

Mit fadenscheinigen Software-Updates, die den Abgasausstoß der Autos vermindern sollen, wurden die Kunden von den Automobilherstellern eingelullt. Ob dadurch die Luft tatsächlich sauberer wird, bleibt zu beweisen. Unsere Politiker und Verbände trauen sich nicht, konkrete Maßnahmen von den Autobauern einzufordern, damit der Schadstoffausstoß der künftiger Neuwagen effektiv reduziert wird. Die technischen Möglichkeiten scheinen vorhanden zu sein, dann müssen auch Lösungen vorgelegt und umgesetzt werden, und zwar auf Kosten der Autohersteller und nicht auf Kosten der Steuerzahler, und schon gar nicht zu Lasten unserer Gesundheit. Wir alle haben ein Recht auf saubere Luft.

 

 

 

 


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