Leserbrief an den OVB Rosenheim von Kreisrat Sebastian Hamberger zur Stellungnahme des Bauernverbandes zum Volksbegehren „Rettet die Bienen"

Auch wenn das Szenario, so wie es der Bauernverband beschrieb, eintreten würde, wären die Auswirkungen auf die Landwirtschaft und das Ökosystem wesentlich katastrophaler, wenn die Vorgaben des Volksbegehrens „Rettet die Bienen" nicht umgesetzt würden. Ein kleiner Vorgeschmack dessen zeigt sich bei uns, wenn die Wetterlage während der Obstbaumblüte ungünstig ist, dann fällt die Obsternte sehr dürftig aus. Ohne Insekten gäbe es überhaupt kein Obst mehr.

In den USA haben sie bereits jetzt Gebiete, in denen die Insekten dermaßen zurückgedrängt wurden, dass Pflanzen nicht mehr bestäubt werden. Wollen wir hier in Bayern ähnliche Gegebenheiten? Oder ist es den Saatgutkonzernen und dem Bauernverband gar recht, wenn die Insekten aussterben, damit sie eine Berechtigung für genmanipulierte Pflanzen haben, die sich ohne Insekten bestäuben. Die Einzigen, die durch das Volksbegehren Einbußen hinnehmen müssen, sind die Hersteller der Pflanzenschutzmittel und deren Aktionäre. Mich würde interessieren, mit welchen Konzernen der Bauernverband Verbindungen pflegt, und wie viel er an Spenden von diesen Konzernen erhält, damit die Bauern und die Bevölkerung hinters Licht geführt werden.


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