EU-Kandidat Ludwig Maier : Ja zur ökologischen Landwirtschaft und zum Tierschutz - Antibiotikaresistente Keime vermeiden

Die Delegierten der Ökologisch-Demokratischen Partei wählten bei der Aufstellungsversammlung in Bingen den Bio-Nebenerwerbslandwirt und Heilerziehungspflegehelfer Ludwig Maier aus Soyen auf Platz 29 der Europaliste für die EU-Wahl in 2019.

Maier sagt ja zur Öko-Landwirtschaft und zu mehr Tierschutz in ganz Europa. Er sieht sich als Garant für die Weiterentwicklung des eingeschlagenen Kurses von Prof. Klaus Buchner, aktueller EU-Parlamentarier für die ÖDP seit 2014 und Listenführer für 2019. Dieser hat erfolgreich die Online-Petition "Klaus graust´s" angestossen und in viele Länder Europas getragen. Darin schildert Buchner eindrucksvoll seinen Kampf für eine ökologische Landwirtschaft in Bauernhand, die in der Lage ist, die Ernährung für diese eine Welt zu sichern. Auch Kandidat Maier will:"Der Tierschutz soll hier den Stellenwert bekommen, den er schon lange verdient. Wir müssen den Tierschutz von den Tierrechten her denken. So verbietet sich die industrielle Tierhaltung von selbst", sagt Maier. "Die Industrialisierung der Landwirtschaft ist menschengemacht und kann auch von Menschen wieder beseitigt werden."

Maier betont, dass immer mehr multiresistente Keime unsere Gesundheit bedrohen. Über 91% der Antibiotika werden laut der europäischen Arzneimittel-Agentur EU-weit an ganze Tierbestände verabreicht. Dieser vorbeugende Masseneinsatz von Antibiotika züchtet die Antibiotika-Resistenzen förmlich. Mittlerweile werde sogar Reserveantibiotika dazu verwendet. Laut Maier gibt es einen unmittelbaren Zusammenhang zu Krankenhauskeimen. Er fordert daher, dass Tierärzte die Medikamente nicht mehr verkaufen, sondern nur noch verschreiben dürfen und diese Rezepte dann bei den Apotheken eingelöst werden müssen. Nur Akutmedikamente sollten noch über den Tierarzt direkt verabreicht werden können.

ÖDP-Kandidat Maier will auch kein Genfutter in europäischen Futtertrögen und den Verzicht auf Totalherbizide. "Das Saatgut muss wieder in die bäuerliche Hand" sagt Maier. Außerdem fordert er eine gerechte Verteilung der EU-Fördergelder zugunsten kleinerer Betriebe, auch für sogenannte Mikro-Landwirtschaftsbetriebe unter 3 Hektar.


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